4G Historie

4G – Die neuste Mobilfunkgeneration

4G ist die neuste Mobilfunkgeneration und soll das mobile Surfen revolutionieren. Mit LTE (Long Term Evolution) sind Geschwindigkeiten im Download von bis zu 100 Mbit/s und im Upload von bis zu 50 Mbit/s möglich. 4G setzt Online Anwendung wie dem Betrachten von hochauflösenden Videos und schnellen Downloads unterwegs mehr keine Grenzen.

Startschuss für 4G im Jahr 2010

Den Startschuss für 4G gab es am 12. April 2010. Zwischen April und Mai versteigerte die Bundesnetzagentur in Mainz die Frequenzen für LTE. Zur Auktion standen die Frequenzen im Bereich 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz. Die Deutsche Telekom/T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus ersteigerten Frequenzblöcke im Wert von insgesamt 4,4 Mrd. Euro für das LTE Netz, womit die Ausgaben für 4G deutlich unter den Kosten für die UMTS Frequenzen von umgerechnet 50 Mrd. Euro im Jahr 2000 lagen.

Von besonderem Interesse für die Netzbetreiber waren die 800 MHz-Frequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende. Mit Digitale Dividende bezeichnet man frei gewordene Frequenzbänder aus der Digitalisierung des Rundfunks, welche man nun für LTE nutzen kann. E-Plus war der einzige Anbieter, der keine Frequenzen für 4G in diesen Bereich ersteigerte. Der Mobilfunkanbieter aus Düsseldorf setzt auf eine andere Strategie und möchte sein Netz in Zukunft statt mit LTE mit HSPA+ ausbauen. HSPA+ bietet Geschwindigkeit von bis zu 42 Mbit/s. Realistisch sind aktuell Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit/s.

LTE Ausbau auf dem Land

Die 800 MHz-Frequenzen sind für die Netzbetreiber deshalb so attraktiv, weil man mit einem LTE Sendemast einen Umkreis von 6 Km mit 4G versorgen kann. Der Gesetzgeber hat die Nutzung dieser LTE Frequenzen an bestimmte Vorgaben gebunden. Bevor die Netzbetreiber die Frequenzen aus der Digitalen Dividende frei nutzen können, müssen die Anbieter zuerst die Weißen Flecken auf dem Land mit LTE versorgen. Erst wenn in einem Bundesland mehr als 90% der Weißen Flecken geschlossen sind, dürfen die Netzbetreiber mit 4G in diesen Frequenzbereich auch in die Städte.

Im März 2011 startete Vodafone als erste Anbieter mit seinem LTE Tarif „Vodafone Zuhause LTE Telefon & Internet“. Die Telekom folgte im Mai mit ihrem 4G Tarif „Call and Surf Comfort via Funk“ und o2 starte mit dem LTE Tarif „o2 LTE für Zuhause“ im Juli. Die Tarife dienen als DSL-Ersatz auf dem Land und können nur mit LTE Router genutzt werden. Den ersten Tarif mit einem Surfstick bietet die Telekom ab Juli 2011 in Köln an. Bis Ende 2011 wurden die Weißen Flecken in sieben Bundesländern geschlossen.

One comment

  1. Hier kann man nicht mal mit vodafone im Haus telefonieren…
    Der vodafone Surfstick ist in den Müll gewandert, ständig Abbrüche reicht nicht mal zum Mails lesen…
    Telekom und e-plus funktionieren dagegen gut.

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